Heberer hofft auf baldigen Vergabezeitplan für Aufstockung der S-Bahn-Rhein-Neckar

MdB und MdL

Das Landesministerium für Verkehr und Infrastruktur gab vor kurzem seine Konzeption für die Vergabeverfahren im SPNV sowie den dazugehörigen Vergabekalender bekannt. Die S-Bahn-Rhein-Neckar zählte zwar zum damaligen Zeitpunkt zu den wenigen Netzen, bei denen noch keine definitiven Aussagen bezüglich der Zeitachse getroffen werden konnten, Minister Hermann versicherte jedoch auf Anfrage der Abgeordneten Helen Heberer , dass das Land Baden-Württemberg die S-Bahn-Rhein-Neckar als eines der wichtigsten SPNV-Ausbauvorhaben einordne und er selbst die Umsetzung des vorgegebenen Angebots im Rahmen der verfügbaren Mittel auf einem guten Weg sehe.

„Die Situation bei der S-Bahn-Rhein-Neckar stellt sich deutlich komplexer dar, als in anderen Regionen. Ich bin mir durch die Antwort des Ministers jedoch sicher, dass dem mit diesen Fragen verbunden Ballungsraum „Metropolregion Rhein-Neckar“ die entsprechende Bedeutung zugemessen wird“, gibt sich die Landtagsabgeordnete Helen Heberer überzeugt.

Hintergrund der Verzögerungen im Vergabezeitplan sind Berechnungen über Erhöhungen des Zuschussbedarfs in Höhe von bis zu 50 Mio, die bei den geplanten Angebotsausweitungen und Kapazitätsaufstockungen, auf alten- und neuen Strecken der S-Bahn zu erwarten sind .
Deshalb werde derzeit nach Optimierungsmöglichkeiten im Fahrzeugeinsatz des Drei-Länder-Projekts gesucht um Kosten zu drosseln.

„Dies muss nun schleunigst mit den beiden Partnern des Drei-Länder-Projekts abgestimmt und ein daraus folgender Vergabezeitplan erstellt werden“ fordert Heberer

Die Landesregierung sagte in Ihrem Schreiben eine Zusage der Kofinanzierung zum Streckenausbau zu und sicherte darüber hinaus die Übernahme des Risikos bei ausfallenden Bundesmitteln nach 2019 zu. „Hierdurch wird der Förderweg für den weiteren Streckenausbau frei“ so Heberer

 
 

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